Unterstellungsprozess OSFIN

 

1. Herunterladen und Zusendung des unterzeichneten Unterstellungsvertrags in zweifacher Ausführung an die OSFIN (hier zur Verfügung);

2. Ausfüllen des Bewilligungsgesuchs auf der Erhebungsplattform (EHP) der FINMA (inkl. Beilagen);

Hier finden Sie das Bewilligungsformular der FINMA, welches eine detaillierte Liste aller notwendigen Beilagen enthält.

3. Erteilung an OSFIN der Zugriffsrechte auf die EHP;

4. Die OSFIN prüft anhand der auf der EHP hinterlegten Informationen die Voraussetzungen für eine Unterstellung und nimmt zugleich eine Vorprüfung der Bewilligung vor;

5. OSFIN sendet Ihnen eine Bestätigung über die Erfüllung der Voraussetzungen für die Unterstellung unter die Aufsichtsorganisation und einen Aufsichtsvertrag zu, welchen Sie unterzeichnet zurücksenden müssen;

6. Einreichung des Bewilligungsgesuchs bei der FINMA gemäss den Vorgaben der EHP;

7. OSFIN übermittelt der FINMA ihre Ergebnisse der Vorprüfung;

8. Sind die Bewilligungsvoraussetzungen erfüllt, erhalten Sie die Bewilligung von der FINMA. An diesem Datum beginnt die laufende Aufsicht durch OSFIN.

 

Tarife

Die Gebühren der OSFIN sind im Gebührenreglement festgehalten, welches Sie hier einsehen können. Nachfolgend sehen Sie eine Zusammenfassung des Gebührenreglements.

Gebühren Unterstellungsprüfung

Die Gebühren der Unterstellungsprüfung sowie die Kosten der Vorprüfung der FINMA-Bewilligung für Gesuche, die im 2020 eingereicht werden, bemessen sich wie folgt:

Für Bewilligungsgesuche, die in den Jahren 2021 und 2022 eingereicht werden, liegen die Gebühren höher. Die Details sowie die Kosten der laufenden Aufsicht sind im Gebührenreglement der OSFIN geregelt.

N.B. Die Gebühren für die Unterstellungsprüfung und die Vorprüfung der FINMA-Bewilligung werden einmalig erhoben. Zum Zwecke der besseren Übersicht über die langfristigen Kosten werden die Gebühren der laufenden Aufsicht von der OSFIN ebenfalls bereits hier aufgezeigt.

Aufsichtsgebühren

Die Aufsichtskosten bestehen aus zwei ordentlichen Gebühren, einer fixen Grundgebühr und einer Kausalabgabe.

Die Höhe der Grundgebühr wird anhand der Anzahl der im bewilligungsrelevanten Geschäftsbereich tätigen Mitarbeiter berechnet.

Die Kausalabgabe bemisst sich anhand der unmittelbar dem Beaufsichtigten zurechenbaren Kosten und wird gestützt auf den effektiven Zeitaufwand mit folgendem Stundensatz berechnet:

• Direktor CHF 275.- /Stunde
• Leiter Zweigstelle CHF 250.- /Stunde
• Spezialisierter Mitarbeiter CHF 250.- /Stunde
• Sekretariat CHF 120.- /Stunde

Die FINMA-Gebühr wird dem Beaufsichtigten direkt in Rechnung gestellt.

* Sämtliche Gebühren verstehen sich exkl. MwSt. ; deren jeweils gültiger Satz berechnet wird.